Two, people, apparently, really do find it difficult to become vegan (or even vegetarian), even though most vegans find it really easy to be vegan.
What Jonathan Safran Foer lacks is a real position for respecting nonhuman animals. And it is very important to take this position. However his "hypocritical middle space", his book and his public appearances are probably saving a lot more animals than most of us ever will.
Ein Gespräch mit Jonathan Safran Foer an der London School of Economics am 19. Januar 2011. Einen ähnlichen Vortrag (den er bei Google hielt) gibt es hier. Safran Foer kann beindruckend gut reden (und schreiben). Da relativ viele Veganer/innen anwesend waren, einschlie ßlich Dr Kristina Musholt von der LSE, gab Safran Foer gleich ungefragt zu, er sei nicht vollkommen vegan, auch wenn er das für das Ideal halte und hoffe "in der Zukunft" vegan zu werden. Er gab an, dass das Haupthindernis sei, nicht spontan überall essen gehen zu können, und er finde es einfach generell, im Gegensatz zum Vegetarismus, schwierig vegan zu leben. Er kauft Eier nur von einem ihm bekannten Bauern, isst aber trotzdem manchmal Eier auswärts, obwohl er es ja besser weiß. Jonathan Safran Foer vertritt keine Tierrechtsposition. Er vermeidet, einen moralischen Standpunkt zu vertreten, aber trotzdem findet er die Art wie wir Tiere behandelt "einfach falsch". Er wei ß, dass seine Position inkonsistent (in seinen Worten: heuchlerisch) ist. Er bietet aber wichtige Einischten: 1) Der Fokus auf unsere eigenes moralisch richtiges Verhalten, anstatt auf den Effekt, den wir auf die Welt haben, schadet den Tieren, der Umwelt, und damit den Tieren. Der Effekt ist der gleiche, ob die Hälfte der Weltbevölkerung sich vegan ernährt oder ob die Hälfte aller in der Welt gegessenen Mahlzeiten vegan ist. 2) Viele Menschen finden es wirklich schwer vegan (oder auch nur vegetarisch) zu werden, obwohl es die meisten Veganer/innen sehr einfach finden, vegan zu leben.
Bei Jonathan Safran Foer fehlt eine echte Position, nach der nichtmenschliche Tiere respektiert werden sollen. Und diese Position zu vertreten ist wichtig. Trotzdem retten seine "heuchlerische Mittelposition", sein Buch und sein öffentliches Auftreten höchstwahrscheinlich mehr Tiere als es die meisten Menschen in ihrem gesamten Leben schaffen werden.
Jonathan Safran Foer dio una charla en
Jonathan Safran Foer carece una posición real que respete a los animales no humanos, lo que es muy importante. Pero paradójicamente su actitud, su libro y su presencia pública están salvando más animales que la mayoría de nosotros jamás podrá salvar.
Watch the video of the Google presentation. There is also an audio of this London LSE event here.
Das Video von Jonathan Safran Foers Vortrag bei Google. Es gibt auch eine Audio-Aufnahme von dem Londoner LSE Vortrag hier.
El video de la charla de Jonathan Safran Foer en Google. También hay un grabación del audio de este evento en la LSE en Londres.